Den Gerüchten zufolge betrachten Männer Mode nur als eine lästige Pflicht. Mit irgendwas muss man sich ja anziehen, am besten mit der Jeans und dem Hemd, das schon seit Jahren treuer Freund und Begleiter in allen Lebenslagen war. Doch ist das wirklich so? Der Mann mit den weißen Socken und den Sandalen ist zwar noch nicht ausgestorben, doch immer mehr Männer kleiden sich durchaus sehr modebewusst. Sie haben ebenso viel Spaß wie die Frauen am Shoppen. Sie haben Kenntnisse von neuen Trends, von Materialien und Schnitten.
Welches sind die angesagtesten Designer? Wo lohnt es sich, eine Modemesse zu besuchen? Welches sind die besten Einkaufstipps, von Factory Outlet bis Schlussverkauf. Wir zeigen Männern die schlimmsten Modesünden und diskutieren mit Fachleuten über Männermode.
Die Geschichte der Männermode ist ein spannendes Thema. Noch bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts war Mode Ausdruck des Standes. Wer sich elegant gekleidet hat, der gehörte dem Adel an, er war Geschäftsmann, Politiker oder ähnliches. Die einfachen Arbeiter hatten keinen Ausgehrock. Sie kleideten sich praktisch, wie es ihr Beruf vorsah. Heute ist Mode weniger ein Ausdruck der Zugehörigkeit eines bestimmten Standes. Mode ist ein Fashion Statement, das zeigt, welche Einstellung der Träger zum Leben hat. Geschäftsführer kleiden sich in der Freizeit ebenso leger, wie einfache Arbeiter einen feinen Zwirn im Schrank haben, der zu besonderen Anlässen getragen wird.
Wir blicken hinter die Kulissen der Männer Mode und nehmen sie dabei mit.